Finanzen-News 15.06.2011

Gewinneinbußen

Landestreuhandbank hofft auf mehr Häuslebauer 2011

Die Landestreuhandbank hat unter der Zurückhaltung der Häuslebauer gelitten und verzeichnete 2010 starke Einbußen in ihrem Jahresüberschuss. 2009 gab es deutlich mehr geförderte Bau- und Sanierungsprojekte.

Mainz (dapd-rps/red) - Die Landestreuhandbank (LTH) hat im vergangenen Jahr mit 1,4 Millionen Euro einen deutlichen Rückgang ihres Jahresüberschusses verzeichnet. Im ersten Geschäftsjahr 2009 erwirtschaftete die rheinland-pfälzische Förderbank bei deutlich mehr geförderten Bau- und Sanierungsprojekten noch 2,2 Millionen Euro. Hauptgrund für den Einbruch ist der Rückgang von Baugenehmigungen gewesen, die 2009 den niedrigsten Stand seit 1950 erreicht hatten. Die Bank erzielte 2010 eine Bilanzsumme von 1,7 Milliarden Euro - nach 1,9 Milliarden Euro im Jahr zuvor.

Positive Prognose für 2011

Im vergangenen Jahr förderte die LTH eigenen Angaben zufolge 4.306 Wohneinheiten mit rund 70 Millionen Euro. 2009 schüttete sie noch 95 Millionen Euro für 5.223 Wohneinheiten aus. In diesem Jahr sei bei den Förderprogrammen wieder ein starker Zuwachs zu verzeichnen. 42 Prozent des Förderkontingents für 2011 seien bereits belegt.

Betätigungsfeld der LTH

Die LTH war im Januar 2009 aus der Landestreuhandstelle der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) entstanden und ist seitdem vollständig im Besitz des Landes. Aufgabe der LTH ist die soziale Wohnraumförderung. Zum 1. Januar 2012 soll sie außerdem mit der für die Wirtschaftsförderung zuständigen Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz fusionieren. Ziel ist es, alle Förderprogramme des Landes unter einem Dach zu bündeln.

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