Finanzen-News 22.04.2010
Verbesserung
Kaufkraft der Deutschen steigt, Verteilung aber ungleich
Das Kaufpotential in der Bevölkerung steigt. Hatten die Deutschen noch im Januar nach Abzug von Fixkosten durchschnittlich 208 Euro pro Woche zur Verfügung, liegt der Betrag im April bei 259 Euro. Dies ist allerdings nur ein Durchschnittswert, die Verteilung des Geldes ist sehr ungelich.
Stuttgart (red) - Das Kaufpotential in der Bevölkerung ist deutlich gestiegen: Im Durchschnitt haben die Deutschen nach Abzug der Fixkosten 259 Euro pro Woche zur Verfügung und damit 51 Euro mehr als im ersten Quartal. Diese Entwicklung spiegelt eine aktuelle repräsentative Umfrage der CreditPlus Bank wider. Doch: Der Geldzuwachs ist ungleich verteilt. Jeder Vierte muss mit weniger als 100 Euro auskommen und nur 21 Prozent besitzen ein mittleres Kaufpotential, das zwischen 101 und 200 Euro liegt. Gleichzeitig steigt der Anteil derjenigen, die mindestens 201 Euro wöchentlich ausgeben kann: 28 Prozent sind es aktuell – noch im Januar waren es 23 Prozent.
Geringe Kaufbereitschaft: Deutsche sparen ihr Geld
62 Euro Bargeld enthält im Durchschnitt das deutsche Portemonnaie. Das Geld wird gut gehütet, denn die Sparbereitschaft in der Bevölkerung ist weiterhin hoch: 87 Prozent (im Januar waren es 89 Euro) würden in mindestens einem Konsum- und Investitionsbereich auf ein günstigeres Produkt umsteigen. Sogar beim Thema Ferien zeigt sich die momentan zurückhaltende Investitionsbereitschaft: Fast ein Drittel der Deutschen plant keinen Urlaub ein.
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