Finanzen-News 28.04.2011

Sparstrumpf Zuhause

Jeder Dritte hortet Bargeld Zuhause

Rund ein Drittel der 18- bis 69-Jährigen (30 Prozent) hat offensichtlich größere Bargeldreserven zu Hause, statt das Geld sicher und gewinnbringend etwa auf einem Tagesgeldkonto anzulegen. Das zeigt eine aktuelle forsa-Umfrage für die Bank of Scotland.

Berlin (red) - Anhand von fünf vorgegebenen Gründen wurde ermittelt, ob und weshalb die Bürger zu Hause größere Bargeldbestände haben. Demnach gibt vielen "Heimsparern" die eiserne Reserve ein Gefühl von Sicherheit (14 Prozent der 18- bis 69-Jährigen). Jeweils elf Prozent möchten für Notfälle immer eine größere Summe zu Hause vorrätig haben beziehungsweise direkt über ihr Guthaben verfügen können – selbst wenn damit der Verzicht auf Zinsen einhergeht. Die Angst vor einer neuen Finanzkrise ist für sieben Prozent der Befragten ein Grund, Geld daheim zu deponieren.

Keine Zinsen: Bargeld Zuhause verliert an Kaufkraft

"Das Kopfkissen oder der Sparstrumpf sind keine geeigneten Aufbewahrungsorte für Bargeld. Die Gefahr, dass es gestohlen oder beschädigt wird, ist viel zu groß. Außerdem bringt das Ersparte zu Hause keine Zinsen, sondern verliert durch die Inflation real sogar an Wert", sagt Bertil Bos, Managing Director der Bank of Scotland in Deutschland. Wer beispielsweise 10.000 Euro unverzinst zu Hause lagert, verfügt bei der aktuellen Inflationsrate von gut zwei Prozent am Jahresende nur noch über eine Kaufkraft von rund 9.800 Euro. Mit dem Tagesgeldkonto der Bank of Scotland, das aktuell 2,3 Prozent Zinsen p.a. bietet, steigt die Kaufkraft im selben Zeitraum dagegen preisbereinigt an.

Für die forsa-Umfrage im Auftrag der Bank of Scotland wurden bundesweit 1.671 Personen zwischen 18 bis 69 Jahren befragt.

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