Finanzen-News 11.01.2011
Alternative
Girokonto-Wechsel mit Dispokredit oft nicht möglich
Wer mit seinem Girokonto zu einer preisgünstigeren Bank wechselt, kann jede Menge Geld sparen. Allerdings können bei einem Wechsel jene Bankkunden Probleme bekommen, die auf dem Girokonto rote Zahlen schreiben und diesen Dispokredit mit übertragen wollen.
Zahlreiche Banken bieten ein Girokonto kostenlos an und packen gratis noch eine Kreditkarte dazu. Doch ein laufender Dispokredit kann beim Girokonto-Wechsel Probleme bereiten, denn häufig will die neue Bank das Konto nicht sofort mit einem Sollsaldo eröffnen. In solchen Fällen muss dann der Bankkunde einen Ausweg finden. Kann er den Dispo nicht kurzfristig tilgen, bleibt in der Regel nur die Umschuldung in einen separaten Ratenkredit.
Alternative zum teuren Dispokredit
Flexibler und meist auch kostengünstiger fahren Bankkunden, die von vornherein auf die Inanspruchnahme des Dispokredits auf dem Girokonto verzichten und für den kurzfristigen Finanzierungsbedarf einen gesonderten Abruf- oder Rahmenkredit nutzen, rät die ING DiBa. Dann kann das rein für den Zahlungsverkehr genutzte Girokonto jederzeit problemlos gewechselt werden.
Fazit: Abruf- und Rahmenkredite erleichtern Verbrauchern mit Kreditbedarf den Wechsel der kontoführenden Bank. Zudem sind sie die oft wesentlich zinsgünstigere Alternative zum Dispokredit.
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