Finanzen-News 09.06.2011
Zusammenführung
Deutsche Bundesbank plant größte Filiale in Dortmund
2017 soll die bisher größte Filiale der Deutschen Bundesbank fertig gestellt sein. Am Standort Dortmund Ost sollen künftig rund 200 Angestellte beschäftigt werden. Zuvor allerdings werden rund 120 Arbeitsplätze wegfallen.
Dortmund/Frankfurt (red) - Die Deutsche Bundesbank will für den Großraum Rhein-Ruhr eine Filiale im Bereich des Gewerbeparks Stadtkrone Ost in Dortmund errichten. Dies habe der Vorstand beschlossen, wie die Bank mitteilte. Mit voraussichtlich mehr als 200 Beschäftigten soll es die größte Filiale der Bundesbank werden, die den Geschäftsbetrieb der derzeitigen Niederlassungen in Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Essen und Hagen zusammenführt. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2017 geplant.
Filialen sollen flächendeckend bestehen bleiben
Mit dem Bau setze die Bundesbank die Konsolidierung ihres Filialnetzes fort, hieß es. "Mit der Errichtung einer neuen Filiale unterstreicht die Bundesbank die Bedeutung des Kerngeschäftsfelds Bargeld", sagte Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele, der im Vorstand der Bundesbank für Bargeld und Zahlungsverkehr zuständig ist. Die Konsolidierung bedeute nicht, dass sich die Bank von dem Grundsatz abwende, ein flächendeckendes Filialnetz zu unterhalten.
Zusammenführung soll mehr als 100 Arbeitsplätze kosten
Wegen der Zusammenführung der Filialen wird die Niederlassung in Duisburg bereits im kommenden Jahr geschlossen. Durch die Konsolidierung werden bis 2017 rund 120 Arbeitsplätze entfallen. Wie schon bei den bisherigen Filialschließungen strebt der Vorstand eine sozialverträgliche Lösung an. Auf betriebsbedingte Kündigungen solle verzichtet werden. Die Stadtverwaltung Dortmund begrüßte die Entscheidung der Bundesbank. Damit sei ein "weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur zukunftssicheren Reaktivierung" des ehemaligen Kasernen- und Klinikareals an der Bundesstraße 1 geschafft, sagte Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD).
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