Finanzen-News 18.10.2011
Haushaltsmanagement
Deutsche beschäftigen sich ungern mit Geldanlagen
Deutsche Verbraucher planen gerne alles durch, vom Einkauf bis hin zur Karriere. Doch wenn es um das Thema Fianzen geht, hört der Enthusiasmus auf. Vor allem hinsichtlich der langfristigen Anlagen mit Vorsorge-Charakter sind viele Verbraucher schlecht informiert und überlassen das Entscheiden und Planen lieber einem Experten.
Frankfurt a.M. (red) - Egal ob der Deutsche in den Supermarkt geht oder seinen Urlaub plant, alles wird perfekt durchorganisiert. Das ergab jetzt eine Forsa-Umfrage, die von der Initiative "Investmentfonds. Nur für alle" in Auftrag gegeben wurde.
Nur fünf Prozent sind Experten in eigener Sache
Immerhin 75 Prozent empfinden sich laut der Umfrage als zielorientiert und gut organisiert. Ob Karriereplanung oder ganz normaler Wocheneinkauf, alles ist durchgeplant und rund 69 Prozent schreiben sich sogar einen Einkaufszettel. Ganz anders sieht es allerdings hinsichtlich des Themas Finanzen aus: Hier erscheint es vielen Deutschen zu mühsam, sich mit dem Thema Geldanlage auseinander zu setzen, und nur noch traurige fünf Prozent meinten sich "sehr gut" mit dem Anlegen von Geld auszukennen.
Geldgeschäfte lieber von anderen erledigen lassen
Vor allem was die langfristige Planung angeht, zum Beispiel für die Altersvorsorge, lässt das Engagement der Verbraucher deutlich zu wünschen übrig. "Nur wenn es unbedingt sein muss", so lautet der Umfrage zufolge die Einstellung zum Thema Anlageplanung. Wenn möglich, übergeben vier von zehn Deutschen ihre Geldgeschäfte in Expertenhand und lassen die leidige Aufgabe somit von einem anderen erledigen.
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