Finanzen-News 07.02.2012
Rotstift angesetzt
Bei der Mittelstandsbank IBK fällt jede sechste Stelle weg
Wie die Düsseldorfer Mittelstandsbank IBK jetzt verlauten ließ, sollen im Unternehmen ganze 200 Stellen gestrichen werden. Das bedeutet, dass jeder sechste Mitarbeiter arbeitslos wird. Angeblich sollen die hohen Verluste, die die Bank zuletzt machte, der Grund dafür sein, dass man jetzt bei den Personalkosten sparen will.
Düsseldorf (dapd/red) - Der Düsseldorfer Mittelstandsbank IKB droht ein Stellenabbau. Mindestens 200 der insgesamt 1.200 Stellen sollten gestrichen werden, berichtete die Düsseldorfer "Rheinische Post" vorab. Vorstand und Betriebsrat hätten bereits Verhandlungen für einen Sozialplan aufgenommen. Durch den Stellenabbau sollten die Personalkosten deutlich gesenkt werden, schrieb das Blatt.
Bank musste hohe Verluste vermelden
Ein Sprecher der Bank habe sich dazu nicht äußern wollen. Die Bank verbuchte zuletzt hohe Verluste. Die IKB war im Juli 2007 in den Sog der US-Immobilienkrise geraten und konnte nur durch ein zehn Milliarden Euro schweres Hilfspaket gerettet werden. Im August 2008 übernahm der US-Finanzinvestor Lone Star das Geldinstitut für rund 100 Millionen Euro.
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