Finanzen-News 16.09.2010
Lockangebote
Bei ausländischen Banken auf Einlagensicherung achten
Deutsche Sparer vertrauen immer mehr Vermögen den deutschen Filialen ausländischer Banken an. Man sollte sich jedoch nicht von hohen Zinsen locken lassen und dabei die Einlagensicherung vergessen.
München (red) - Wer sein Geld bei ausländischen Banken anlegt, sollte vorsichtig sein. Diese werben mit guten Konditionen und hohen Zinsen. Woran viele nicht denken: Die Einlagen sind oft weniger gut gesichert als in Deutschland. FinanceScout 24 warnt vor dem sorglosen Umgang mit dem eigenen Vermögen.
Über Einlagensicherung informieren
Gerade wer sehr viel Geld anlegen will, sollte sich umso genauer darüber informieren, wie es ausländische Banken mit der Einlagensicherung halten. Die Unterschiede bei ausländischen Banken sind erheblich. Das Beispiel der isländischen Kaupthing Bank zeigt, dass der ausländische Einlagenschutz nicht immer ausreicht, um bei einer Pleite allen Sparern ihr Geld zu erstatten. Bei einigen Instituten gilt nur das ausländische Rechtsystem.
Tagesgeld und Festgeld verteilen
Andere ausländische Banken bieten einen eigenen Mindestschutz und sind darüber hinaus Mitglied in der freiwilligen Einlagensicherung der privaten Banken Deutschlands. Hier springt das deutsche Bankgewerbe ein, wenn der Schutz nicht ausreicht. Aber auch dieses System ist nicht vollkommen sicher. FinanceScout 24-Chef Errit Schlossberger rät daher Anlegern, große Summen nicht bei einer einzigen Bank zu deponieren. Das Vermögen sollte stets auf mehrere Konten verteilt werden.
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