Finanzen-News 13.07.2011

Gebühren und Zinsen

Bankenrettung hat Steuerzahler bisher nichts gekostet

Die Rettung der Banken in der Finanzkrise hat die Steuerzahler bislang kein Geld gekostet. Die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FSMA) erwirtschafte sogar Überschüsse, weil sie Gebühren verlange.

München (dapd/red) - Das sagte der Leiter der FMSA, Christopher Pleister, der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagausgabe). Der frühere Rettungsfonds Soffin habe Banken im Verlauf der Krise Garantien von bis zu 174 Milliarden Euro gewährt und Kapital von bis zu 29 Milliarden Euro vergeben. Die Gebühren und Zinsen dafür hätten über den Ausgaben gelegen.

Unterm Strich

Allerdings wies der Soffin 2009 und 2010 mehr als neun Milliarden Euro Verluste aus. "Diese kommen aus unseren Beteiligungen und aus der ausgelagerten Abwicklungsanstalt der Hypo Real Estate (HRE), der FMS Wertmanagement", sagte Pleister. "Unterm Strich sind wir in den schwarzen Zahlen, wenn man die Kosten für die Refinanzierung mit den Einnahmen verrechnet", fügte er hinzu.

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