Finanzen-News 15.09.2011
Aufwärtstrend
Aktienmarkt ist wieder auf Erholungskurs
Der deutsche Aktienmarkt hat zum Handelsauftakt am Donnerstag seinen Erholungskurs fortgesetzt. Der DAX stand gegen 9.20 Uhr mit einem Plus von 1,1 Prozent bei 5.400 Punkten. Der MDAX stieg um 0,6 Prozent auf 8.712 Zähler.
Frankfurt/Main (dapd/red) - Der TecDAX verlor gegen den Trend 0,7 Prozent auf 699 Punkte. Das lag vor allem am Maschinenbauer Aixtron, dessen Aktie nach einer Gewinnwarnung einbrach. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hatten nach der Telefonkonferenz mit dem griechischen Ministerpräsidenten Giorgios Papandreou am Mittwochabend verlauten lassen, sie seien "überzeugt, dass die Zukunft Griechenlands in der Eurozone ist". Damit gebe es zu Griechenland zumindest keine neuen negativen Nachrichten, hieß es.
Nicht sicher ist aber weiter die Zukunft des Euro-Rettungsschirms EFSF. Finnland bekräftigte, auf einem Pfand für seine Griechenland-Hilfen zu bestehen. Nun richteten sich die Blicke auf das informelle Treffen der Finanzminister der Euroländer in Polen, wo ranghohe Vertreter der Europäischen Zentralbank (EZB) und der EU sprechen werden.
Einzelheiten
Die New Yorker Wall Street hatte am Vortag den Handel erholt beendet. Der Dow-Jones-Index gewann 1,3 Prozent auf 11.247 Punkte. Der Nasdaq-Composite stieg um 1,6 Prozent auf 2.573 Zähler.
Der Euro zeigte sich zum Vorabend kaum verändert. Gegen 9.25 Uhr stand die Gemeinschaftswährung bei 1,3735 Dollar. Die EZB hatte den Referenzkurs am Vortag bei 1,3729 Dollar festgelegt.
Im DAX lagen alle Werte im Plus. Am stärksten gewannen E.on, die 3,3 Prozent auf 14,75 Euro stiegen. Am schwächsten waren die Zuwächse bei Infineon, die um 0,1 Prozent auf 6,22 Euro zulegten.
Im MDAX setzten sich Gildemeister mit einem Plus von 3,1 Prozent auf 11,65 Euro an die Spitze. Kabel Deutschland verloren am anderen Ende 0,4 Prozent auf 36,97 Euro.
Im TecDAX liefen die Kurse der meisten Werte nach oben, Adva gewannen mit einem Plus von 3,4 Prozent auf 3,40 Euro am stärksten. Einen Absturz verzeichneten Aixtron, die 19,3 Prozent verloren und noch 11,31 Euro kosteten.
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