Dispokredit dient als kurzfristige Geldquelle

Der Dispokredit ist ein von der Bank eingeräumter Kreditrahmen für Inhaber eines Girokontos. Umgangssprachlich sagt man auch "Konto überziehen" oder "mit dem Konto im Minus sein" – beides bedeutet das gleiche: Man nimmt den Dispokredit des Girokontos in Anspruch.

Der Dispokredit – genauer gesagt der Dispositionskredit – wird Girokonto-Besitzern in Abhängigkeit von der Höhe der regelmäßigen Geldeingänge gegen Verzinsung gewährt. Somit steht dem Bankkunden kurzfristig mehr Geld zur Verfügung, als sich Guthaben auf seinem Girokonto befindet. In welcher Höhe der Kunde den Kreditrahmen des Dispokredites ausschöpft bzw. überhaupt in Anspruch nimmt, liegt ganz bei ihm. Zinsen werden jedenfalls nur für die Summe fällig, welche tatsächlich als Kredit genutzt wurde.

Dispokredit hat keine festen Rückzahlungsraten

Der Dispokredit kennt, im Gegensatz zu den meisten anderen Kreditarten, keine festen Rückzahlungsraten. Wie und wann der Dispokredit zurück bezahlt wird, entscheidet der Kunde selbst. In der Regel ist es ratsam, bei der Inanspruchnahme des Dispokredites diesen schnell zurückzuzahlen, da die Zinssätze verglichen mit anderen Kreditarten deutlich höher liegen. Die genaue Höhe des Zinssatzes ist natürlich von Bank zu Bank verschieden und schwankt zwischen 8 und 16 Prozent. Daher ist es ratsam, schon bei der Wahl des Girokontos auf die Zinssätze für einen Dispokredit zu achten. Hierbei hilft unser Girokonto-Vergleich.

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Bei der Wahl des Girokonto kommt es nicht nicht nur auf eventuelle Kontoführungsgebühren an, man sollte auch einen Blick auf die Dispo-Zinsen werden, sollte man einmal das Konto überziehen:

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Dispokredit sollte man nur kurzfristig nutzen

Der deutsche Bankenverband empfiehlt die Nutzung des Dispokredits nur bei kurzfristigem Geldbedarf. Zum Zwecke der langfristigen Finanzierung größerer Projekte seien andere Kreditarten durch bessere Konditionen geeigneter, beispielsweise ein Ratenkredit. Durch die Vereinbarung fester Rückzahlungsraten böten diese Kreditformen dem Kunden größere Planungssicherheit und insgesamt mehr Komfort.

Wer bekommt man einen Dispokredit?

Der Dispokredit wird in der Regel bei dem Kreditinstitut gewährt, bei dem man auch ein Girokonto führt. Ob und in welcher Höhe der Dispokredit eingeräumt wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen muss der Kontoinhaber das 18. Lebensjahr vollendet haben und ein regelmäßiges Einkommen vorweisen können, da sonst die Rückzahlung des Dispokredits nicht gewährleistet wäre. Zum anderen legen viele Banken Wert darauf, dass das Konto bereits eine Zeit lang ordnungsgemäß geführt wurde, um sich somit ein Bild von der finanziellen Lage des Kunden machen zu können. Sicherheiten sind für den Dispokredit in der Regel nicht notwendig.

Maximaler Kreditrahmen beim Dispokredit

Die maximale Höhe des Dispokredits wird durch das monatliche Nettoeinkommen bestimmt. Die Banken gewähren für den Dispokredit in vielen Fällen die bis zu dreifache Höhe dieser Summe. Allerdings kann der Kunde immer auch Individualvereinbarungen mit der Bank treffen. Durch den monatlichen Gehaltseingang wird in der Regel der Dispokredit (zumindest teilweise) zurück gezahlt.

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