Berufsunfähigkeitsversicherung: Rente bei Krankheit und Unfall

Die finanzielle Absicherung bei Berufsunfähigkeit: Die Berufsunfähigkeitsversicherung sichert bei Krankheit oder Unfall eine monatliche Rente, da die Leistungen der gesetzlichen Rente hier meist bei weitem nicht ausreichen. Jetzt Angebot zur Berufsunfähigkeitsversicherung anfordern.

Was bei der Berufsunfähigkeitsversicherung zu beachten ist

Da die gesetzliche Rentenversicherung lediglich einen Basisschutz gegen eine frühzeitige Erwerbsunfähigkeit bietet, ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung (auch BU-Versicherung genannt) sehr zu empfehlen, um den Lebensstandard im Fall einer Berufsunfähigkeit zu sichern. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung dient der Absicherung des Risikos, den zuletzt ausgeübten Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben zu können. Sie darf nicht mit der Erwerbsunfähigkeitsversicherung verwechselt werden! Diese sichert lediglich das Risiko ab, überhaupt keiner Erwerbstätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt mehr nachgehen zu können.

HausbauKann man seinen ausgeübten Beruf nicht mehr ausführen, zahlt die BU-Versicherung eine Berufsunfähigkeitsrente.© Stanislav Komogorov / Fotolia.com

Wichtige Aspekte der Berufsunfähigkeitsversicherung

Bei kaum einer Versicherungsart muss beim Abschluss soviel beachtet werden wie bei der Berufsunfähigkeitsversicherung. Zunächst ist darauf zu achten, dass der Vertrag dem Versicherer kein so genanntes „abstraktes Verweisungsrecht“ zugesteht. Ansonsten kann der Versicherer im Fall einer Berufsunfähigkeit die Leistung unter Verweis auf noch ausübbare Berufe verweigern. Dabei kann im Gegensatz zur Erwerbsunfähigkeitsversicherung nicht auf jeden Beruf verwiesen werden, sondern nur auf solche, die der Ausbildung und der beruflichen Stellung entsprechen. Dennoch stellt dies eine gravierende Einschränkung des Versicherungsschutzes der Berufsunfähigkeitsversicherung dar, da diese Verweisung nicht an tatsächlich vorhandene freie Stellen gebunden ist.

Berufsunfähigkeitsversicherung an die Lebensumstände anpassen

Ein zweiter wichtiger Aspekt einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist die Möglichkeit, die Versicherung veränderten Lebensumständen anzupassen. Wer als Berufsanfänger eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, muss die vereinbarte Rentenhöhe anpassen können, wenn später z.B. das Einkommen gestiegen ist und eine Familie versorgt werden muss. Die ursprünglich vereinbarte Rentenhöhe wird in diesem Fall den Lebensstandard nicht decken können. Eine solche Anpassung der Berufsunfähigkeitsversicherung sollte vertraglich ohne erneute Gesundheitsprüfung möglich sein!

Keine Beiträge zur BU-Versicherung im Krankheitsfall

Oft übersehen und dennoch von entscheidender Bedeutung ist die Möglichkeit der Stundung von Beiträgen zur Berufsunfähigkeitsversicherung im Leistungsfall. Wer die Zahlung einer Berufsunfähigkeitsrente beantragt, verfügt während dieser Zeit oft über ein geringes oder gar kein Einkommen. Es sollte daher dringend darauf geachtet werden, dass in dieser Situation nicht der Versicherungsschutz der Berufsunfähigkeitsversicherung wegen auflaufender Beitragsrückstände verloren gehen kann. In diesem Zusammenhang ist auch die so genannte „Prognosedauer“ wichtig. Darunter ist die gemäß medizinischer Prognosen zu erwartende Dauer der Berufsunfähigkeit zu verstehen, ab der die Berufsunfähigkeitsversicherung leistungspflichtig ist. Ist die Prognosedauer zu lang gewählt, droht im Ernstfall eine lange Zeitspanne ohne Einkommen, da Ärzte zu Beginn einer Erkrankung oft vorsichtige Prognosen abgeben.

Rücktritt des Versicherers von Berufsunfähigkeitsversicherung ausschließen

Abschließend sei auf den heiklen Punkt der zum Zeitpunkt der Antragstellung noch unbekannte Gesundheitsrisiken hingewiesen. Gemeint sind solche erhöhten Gesundheitsrisiken, die zwar bereits bestehen, dem Antragsteller aber noch nicht bekannt sind. Derer gibt es viele, als Beispiel sei ein bislang unentdeckter Tumor genannt. Wird für diesen Fall keine vertragliche Vereinbarung getroffen, greift die gesetzliche Regelung. Diese erlaubt der Berufsunfähigkeitsversicherung, bei bekannt werden dieses Risikos vom Vertrag rückwirkend zurückzutreten. Der Versicherer sollte vertraglich auf die Ausübung dieses Rechts verzichten, was viele Anbieter von Berufsunfähigkeitsversicherungen auch tun.

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